Frühjahrsversammlung AS Bern

Die Sektion ist gut aufgestellt

Am 13. Mai 2014 konnte Präsident Manfred Schaffer 68 Mitglieder, und die 3 Gäste Peter Käppler, Elisabeth Jacchini und Giorgio Tuti zur ersten Frühjahrsversammlung der Sektion AS Bern des neuen Unterverbands AS in Bern begrüssen.

Die erste Frühjahrsversammlung des AS Bern war gut besucht.

Die statuarischen Standardtraktanden konnten zügig behandelt werden. Die Delegierten für die Delegiertenversammlung und die GAV-Konferenz wurden gewählt. Es war erfreulich, wie viele Versammlungsteilnehmende sich spontan zur Übernahme eines Delegiertenamtes gemeldet haben. Vielen Dank. Das bisher offene Amt des Jugendvertreters im Vorstand konnte mit der Wahl von Joël Jufer besetzt werden. Herzlich willkommen Joël im Vorstandsteam.

Elena Obreschkow, SEV-Sektionscoach, stellt das neue Werbekonzept vor. Der SEV setzt darin auf das bewährte System «Mitglieder werben Mitglieder». In den letzten Monaten konnten so viele Neumitglieder gewonnen werden, wie schon lange nicht mehr. Dies soll uns und allen SEV-Mitgliedern Ansporn sein, bei der Mitgliederwerbung noch aktiver tätig zu sein. Unsere Zielsetzung ist, mit einem hohen Organisationsgrad stark und glaubwürdig in die Zukunft zu sehen.

In seinem Referat geht Peter Käppler auf die Entstehung des Unterverbandes Administration und Services durch die Fusion der beiden Unterverbände VPV und SBV ein. Die 5 400 Mitglieder sind in 5 Sektionen organisiert. Die Fachinteressen werden durch die Branchen Personenverkehr inkl. Transportpolizei, Infrastruktur, G Cargo, Konzernbereiche, Securitrans und Kader wahrgenommen. Die Abdeckung dieses breiten Feldes unterschiedlichster Erwartungen ist die Herausforderung des AS. Peter erläutert weiter das Zusammenwirken und die Aufgaben der neuen Sektionsorgane wie Delegiertenversammlung, Zentralausschuss und Sektionen.

Gewerkschaftlich engagiert sich der Unterverband AS derzeit in den Themen GAV-Verhandlungen, Reorganisation Aufsicht Betrieb, Reorganisation Rangierbahnhöfe, Auslagerung SBB Sicherheitsdienst sowie den diversen Umzügen. Auf politischer Ebene steht die Abstimmung zum Mindestlohn vor der Tür. Gegen die zweite Gotthardröhre werden wir uns ebenfalls engagieren.

Als Höhepunkt richtet Giorgio Tuti in gewohnt packender Art das Wort an die Versammlungsteilnehmer. Er legt die Bedeutung eines anständigen Mindestlohnes dar, zeigt auf, dass auch in der Bahnbranche Dumpinglöhne existieren und unterstreicht nochmals die Bedeutung einer wirkungsvollen Mitgliederwerbung.

Nach der Versammlung haben alle die Gelegenheit, sich beim Nachtessen über die Branchengrenzen hinaus kennenzulernen und auszutauschen. So endet die interessante und informative Frühlingsversammlung AS in einer geselligen Runde.

Impressionen von der ersten Versammlung

Fotos: Mathias Schmid

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