Frühjahresversammlung 2026 in Bern
Am 27. März fand die Frühlingsversammlung vom AS Bern statt. Ein voller Erfolg!

Am 27. März fand im Hotel Bern ein SEV-Novum statt: unseres Wissens die erste Sektionsversammlung, die ins Internet gestreamt wurde! Die Idee dazu samt Technik hatte unser Zentralpräsident, Andreas Lüdin. Mitglieder, die aus irgendeinem Grund nicht anwesend sein können, sollen trotzdem an der Versammlung teilhaben können. Leider schrieb sich kein Sektionsmitglied für diese Online-Version ein – die Idee muss wohl noch Fuss fassen!
Die statutarischen Geschäfte wurden zügig abgewickelt. Aus der GAV-Konferenz traten Manfred Schaffer und Mathias Schmid infolge nahender Pensionierung zurück. Dominik Schuler und Matthias Sterchi rücken aber als GAV-Delegierte nach, zusätzlich konnte André Eggimann als GAV-Ersatzdelegierter gewonnen werden. Die drei Vertreter in die GAV-Konferenz werden dem ZV zur Wahl vorgeschlagen, gewählt werden sie statutengemäss durch den ZV. Zentralpräsident Andreas Lüdin informierte über die aktuellen gewerkschaftlichen Projekte, die bei AS und SEV am Laufen sind. Ebenso zeigte er auf, wie wir als AS hör- und sichtbarer werden wollen
Hör- und sichtbarer werden war auch ein wichtiger Punkt im Referat von Barbara Keller, Vizepräsidentin SEV seit August 2025 zusammen mit Pablo Guarino. Sie berichtete, wie sie den SEV in den ersten Monaten ihrer Amtszeit erlebte, wo sie Baustellen sieht und wie sie das Profil des SEV schärfen möchte. Sie ist zwar nicht aus der Bahnbranche, hat aber bei UNIA Gewerkschaftserfahrung gesammelt. Sie stellte fest, dass der SEV als sehr engagiert wahrgenommen wird und die Mitglieder durch ihr Engagement den SEV gestalten.
In der Medien- und Kampagnenarbeit sieht sie noch Potenzial. Wir haben die Masse, um bei Verhandlungen Erfolg zu haben, müssten diese Erfolge aber noch besser verkaufen! Das würde unsere Stellung und unser Profil verbessern und schärfen. Auch bei der Digitalisierung sieht sie noch Luft nach oben, wobei z.B. KI auch nicht das Allerheilmittel ist, sondern durchaus auch Tücken und Schattenseiten aufweist. Dies wird aber auch innerhalb des SEV so gesehen und diskutiert. Sie möchte auch die Präsenz in der Fläche verstärken, z.B. mit mobilen Gewerkschaftsbüros. Einzelne Gewerkschaftssekretäre praktizieren dies bereits und sind zu vorher angekündigten Zeiten auch mal an einem Bahnstandort präsent und tätig. Bei Mitgliedergewinnung und -betreuung gilt es, die Wünsche der neuen Mitarbeitenden zu berücksichtigen. Sie stellt fest, dass junge Mitarbeiter zu einem punktuellen Engagement eher bereit sind als zu einem langfristigen. Aber es gilt nicht nur, neue Mitglieder zu finden, wichtig ist ebenso, dass die bestehenden gehalten werden können! Den Abschluss zeigte sie ein paar Brennpunkte ihrer Arbeit, die natürlich vor allem KTU betreffen – Barbara Keller ist vor allem für sie zuständig.
Zum Abschluss zeigte Simon Burgunder die Position des SEV zur Volksinitiative der SVP «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» auf und wieso diese Initiative alles andere als nachhaltig ist. Das Argumentarium ist auch auf der SEV-Website zu finden
https://sev-online.ch/de/fokus/nein-zur-chaos-initiative/
Mathias Schmid, AS Bern












